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Affiliate Links – Im Content oder als Banner?

by Sascha on 23. Januar 2014




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Affiliate Links, also bezahlte Links, können auf zweierlei Art im Content eingebaut werden. Zum einen als Textlink,zum anderen als Bildlink, besser bekannt als Banner. Banner begegnen uns überall in Internet. Selbst bei großen und seriösen Seiten wie Stern, Spiegel oder Bild werden Banner eingesetzt, um Werbebotschaften zu vermitteln.

Als Affiliate begegnen wir den Bannern in unseren Affiliate Netzwerken. Suchen wir nach Werbemitteln für unsere Partner, dann ist meist ein Banner der erste Vorschlag. Aufwendig gestaltet, sehr häufig animiert und in zig verschiedenen Größen werden uns die Bildlinks präsentiert. Dabei haben Banner häufig mehr Nach- als Vorteile.

Probleme der Bannerwerbung

Banner Werbung PlatzierungJeder Affiliate weiß um die sogenannte Bannerblindness. Eine Art Betriebsblindheit der Besucher. Speziell Bannerformate werden von den Usern im Gehirn gefiltert und ausgeblendet. Das liegt ganz einfach daran, dass die Besucher „erzogen“ werden. Banner in den Größen 468×60 Pixel zum Beispiel haben die Internet Nutzer schon so oft gesehen und als Werbung enttarnt, dass dieser Prozess, des „Sehens“ und des „Identifizierens“ automatisch vom Gehirn übernommen wird. Die Folge ist, dass unser Gehirn solchen Bildern kaum mehr Beachtung schenkt.

Die zweite Möglichkeit Banner auszublenden ist eher technisch bedingt. Ein spezielles Plugin (Erweiterung) für die gängigen Browser sorgt dafür, das Werbung erst gar nicht angezeigt wird. Das Plugin „Ad Block Plus“ übernimmt die Aufgabe, nicht nur Werbung komplett auszublenden, sondern entfernt mittlerweile auch die Social Buttons von einer Webseite, weil diese bekanntermaßen Daten an die Social Networks übertragen. Das Plugin erfreut sich mittlerweile rund 200 Millionen Downloads. 200 Millionen potenzieller Kunden, die unsere Werbung erst gar nicht zu Gesicht bekommen.

Das sorgt natürlich für Frust bei all denen, die vom Erlös der eigenen Webseite leben wollen. Gegenmaßnahmen sind äußerst aufwendig.

Textlink als alternativer Affiliate Link

Schwieriger wird es für die User zu unterscheiden, wenn der Affiliate Link ein Textlink ist. Es gibt kein Banner, dass ausgeblendet werden kann. Ein Link im Fliesstext wird also vermutlich häufiger angeklickt, alleine deswegen, weil er gesehen wird.

Affiliate Links in Form von Textlinks haben einen weiteren Vorteil: Da sie direkt aus dem Text verlinken, brauchen sie keinen extra Platz. Die eigene Webseite wird nicht mit diversen Bannern zu gepflastert. Das hat auch optische Vorteile. Die abschreckende Wirkung auf die Besucher, die eine Webseite mit zu vielen Bannern nun einmal hat, tritt erst gar nicht ein.

Um einen Textlink nicht gleich als Affiliate Link auffliegen zu lassen, gibt es noch die Möglichkeit diesen zu tarnen. WordPress bietet dafür spezielle Plugins, zum Beispiel “Pretty Link”. Aber auch die sogenannten URL Shortener (URL Verkürzungsdienste) können hier helfen. Allerdings bewegt man sich hier auf sehr dünnem Eis, denn in Deutschland gilt eine Kennzeichnungspflicht für werbliche Inhalte.

Ein sehr geschätzter Vorteil der Textlinks ist, dass diese sehr einfach zu tracken sind. Das Tracking von Affiliate Links ist die beste Möglichkeit, zu sehen, wie oft die Besucher einen Link angeklickt haben. Hier lassen sich schöne Statistiken auch zu den Einkaufen ersehen.

Bilder sagen mehr als 1000 Worte

Ein Banner hat den Vorteil, das es viel mehr aussagt als Worte das können. In einem Banner können komprimierte Informationen direkt vermittelt werden. Meist auf einen Blick. Das spricht ganz klar für die Banner.

Banner bestimmter Größen werden vom Gehirn oder vom Browser Plugin einfach ausgeblendet. Damit lässt sich als Affiliate kein Geld verdienen. Die Lösung wären wohl eigens kreierte Banner, in speziellen Formaten, die der Besucher nicht jeden Tag zu Gesicht bekommt.

Selber kreierte Banner sind allerdings sehr aufwendig, und erfordern meist auch ein grafisches Verständnis, sowie ein Programm, mit dem solche Banner erstellt werden können. Zwar geht das auch mit Bordmitteln von Microsoft, allerdings nur recht beschränkt.

Kombination aus Text und Bild

Verlinkung aus dem Text heraus, in Kombination mit Bannern halte ich für eine gute Lösung. Bilder brechen den Text auf und machen das Lesen leichter. Nicht umsonst hat die „Bild“ eine derart hohe Verkaufszahl. Sicherlich hängt das auch mit der Zielgruppe zusammen. Aber auch diverse Hochglanzmagazine schmücken sich mit vielen Bildern.

Textlinks sind gleichermaßen wichtig. So kann ich sicherstellen, das quasi jeder Besucher eines der Werbemittel bewusst wahr nimmt. entweder er interessiert sich für das Banner, oder stolpert im Text über die Verlinkung.

Als Affiliate kann mir beides Recht sein, weil beides zum gleichen Ergebnis führt. Ich kann mit dem Link Geld verdienen. Egal ob Bild oder Text.

Fazit

Sinnvoll sind beide Methoden. Der eine Affiliate nutzt lieber die Banner, der Andere lieber Textlinks. Schlaue Affiliates setzen beides ein. Natürlich immer in Abhängigkeit von der Zielgruppe und dem Thema der Seite.

Textlinks bieten eine hervorragende Möglichkeit ein Produkt direkt zu verlinken, während in meinen Augen die Banner eher allgemeiner eingesetzt werden sollten. Ein Beispiel:

In meinem Affiliate Projekt I, die Seite „gegen-akne-pickel.de“ setze ich unter den Artikeln eigene Werbung ein. Dabei handelt es sich um ein Bild des jeweiligen Produktes. Dazu gibt es einen „Bestellen“ Button. Es spielt keine Rolle, ob der Besucher das Bild oder den Link anklickt – er gelangt immer auf die Seite des jeweiligen Produktes.

Zusätzlich habe ich die Produkte aus dem ersten drittel des Textes verlinkt. Als Textlink. Natürlich gibt es bessere Methoden, aber da ich auch noch lerne, habe ich das nun so gemacht. Beim nächsten Umbau käme das Bild des Produktes nach oben, die Textlinks daneben und am Ende des Textes würde ich das Produkt erneut bewerben.

So kann ich gleich zwei Bereich abdecken. Den „Above the Fold“ (vor dem Scrollen) Bereich und den „Call to Action“ Bereich, also den Bereich, wo der Leser am Ende des Textes angelangt ist und weiter möchte. Das halte ich derzeit für die optimale Konstruktion.

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