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Erfolg – Selbstdefinition oder Abhängigkeit? Was bist Du wert?

by Sascha on 25. Januar 2014




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Angestoßen von einem Artikel, den Tim Gramberg auf „Blog und mehr“ verfasst hat, noch einmal aufgegriffen von Henning Uhle, möchte ich kurz (oder lang, mal schauen) mein Statement zum oben genannten Thema verfassen.

unabhaengigkeitserklaerung-Es geht um den Erfolg von Blogs. „Boah, was ein ätzendes Thema“, magst Du denken, oder vielleicht „Noch einer, der seinen Senf dazu gibt“, und recht hast Du, lieber Leser. Die Wertigkeit eines Blogs – wer misst das, wer bemisst das, und wer legt die Regeln fest?

Das sind in meinen Augen immer zwei Sorten von Menschen. Die Einen, die Zittern sobald der erste Besucher einen etwas kritischen Kommentar hinterlässt. „Das Design ist Mist, SEO gibt’s bei Dir ja gar nicht, und hey, Deine Schriftart ist der typographische Obergau“. Und schon wird geschraubt, programmiert, gezeichnet, überlegt, umgetextet, installiert usw. In der Bloggosphere wird immer wieder propagiert, dass der Leser der König ist. Also bitte, mache es ihm recht. Und schreib nicht mehr so hirnverbrannten Mist.

Die Anderen, denen ist es völlig egal. Soll der Leser doch schreiben was er will, mit Latte. Gefällt ihm nicht? Dann erfinde ich einen Button für Facebook, Thumbs down für seinen Kommentar. Ich mache das was mir gefällt, Kritik da sch… ich drauf und mache genau das, was mir gefällt. Alles andere geht niemanden was an.

Die Amerikanische Unabhängigkeitserklärung (Bild) – ein enorm wertvoller Text. Rate mal wie hoch der PR vom Papier ist. Wie viele Backlinks hat das Ding? Trotzdem unbezahlbar, oder? Und dennoch – Am Anfang waren es nur Gedanken!

Abhängigkeit

Konkret war es schon immer ein Thema. Eine Messlatte zu finden, an der sich die Qualität eines Blogs bemessen kann. Mir hat sich immer die Frage förmlich aufgedrängt, womit kann man einen Blog überhaupt messen. Anzahl der Besucher? Rankings? Kann man den Wert eines Blogs überhaupt durch mathematische Algorithmen berechnen? Und falls das möglich ist – wäre da nicht eine Manipulation zum „Germanys Next Top Blog“ ein Kinderspiel?

Ich sehe nicht mehr Wert in einem Blog, wenn der eine Millionen Besucher hat, einen Pagerank von 8 und tausende Euro Werbeeinnahmen. Der Punkt ist doch, dass mich dieser Blog trotzdem nicht interessieren muss. Er kann tausende Artikel beinhalten. Schreibt aber über ein Thema wie zum Beispiel „Aerodynamik von Flugzeugen“ oder „Konkrete Voraussagen der Sterne für die nächsten 5000 Jahre“, dann interessiert mich das nicht. Der Blog hat keinen Wert für mich. Trotz toller algorithmisch berechneter Zahlen, die so manchen betend auf die Knie zwingen mögen.

Selbstdefinition

Ein Blog muss einen Wert für mich als Leser haben. Die Zahlen sind mir doch Latte. Wenn ich meine Information bekomme, dann ist mir der Blog mehr Wert als alles andere, weil er meine Suche beendet und ich zufrieden den Rechner ausmachen kann. PR = Null? Hoppla hab ich gar nicht geschaut.

Mein Blog ist das Wert, was ich von ihm halte. Was ich da an Arbeit reinstecke sieht der Besucher nicht. Er sieht, was im Frontend passiert. Das Backend bleibt ihm fremd. Recherche, Überarbeitung und das alles, was ein Blogger leistet, das ist dem Blogger was Wert – dem Besucher aber nicht.

Für den Besucher zählt die Information. Und nicht der Pagerank. Er will unterhalten werden, er will sich austauschen können. Und wenn er will, dann wird er auch die Werbeanzeigen beachten und dem Blogger Geld einbringen. Übrigens ist das „Geld“ auch wieder eine Messgröße, die sich schwachsinniger Weise in die Bewertung von Blogs eingeschlichen hat. Affiliate10 ist Werbefrei. Noch. Von Affiliate Links mal abgesehen. Ist der Blog deswegen nichts wert?

Was bist Du Wert?

Was bist wert? Was ist Dein Blog Wert? Kann ich nur so beantworten:

Schau morgens in den Spiegel. Mal abgesehen davon, dass morgens jeder wie eine alte Kartoffel aussieht – was siehst Du? Einen gram- und schamgebeugten Blogger, der unzufrieden ist? Oder siehst Du jemanden, der sich darauf freut, heute wieder einen Artikel zu verfassen und mir seiner treuen Leserschaft zu kommunizieren?

Das ist es, was Dein Blog wert ist. Nicht was Zahlen, Suchmaschinen, Möchtegernexperten und andere Halodris davon halten – Sondern DEIN Gefühl! Und das alleine. Niemand kann Dir sagen, was Dein Blog wert ist. Das legst Du völlig selber fest. DU bist der Meister, Dir gehören die Gedanken darin. Und Teufel noch mal – Soll mal einer sagen, dass Deine Gedanken nichts Wert sind, nur weil Google das so sieht.

Deine eigenen Gedanken füllen den Blog, und die Leser sind damit zufrieden und glücklich. Unbezahlbar. Punkt. (doch lang, tschuldigung)

{ 4 Kommentare… lies sie weiter unten oder Lass Deine Meinung da }

Tim G. Januar 25, 2014 um 21:25

Hi Sascha,
anscheinend habe ich mit meinem kleinen bescheidenen Artikel einen Nerv getroffen, denn du bist nicht der Erste, der sich darauf bezieht. Auch wenn ich in die Kommentare zu meinem Artikel schaue, sehe ich mich bestätigt.
Dabei wollte ich doch nur einmal meine Meinung gesagt haben. Und ganz ehrlich, eigentlich habe ich dabei eher mit kritischen Stimmen ala “Wenn du deinen Blog nicht an Links, Geld, Besucherzahlen und Rankings misst, kannst du es auch gleich lassen.” gerechnet.
Ich freue mich, dass ich mit meiner Sicht der Dinge doch nicht so ganz allein auf weiter Flur stehe.
Hätte ich keine Ohren, würde ich jetzt wohl im Kreis grinsen, weil ich soviel Resonanz auf einen kleinen Artikel in einem nur wenige Tage alten Blog erhalte. Das ist ein großer Erfolg für mich und gibt einen echten Motivationsschub.

Sascha Januar 26, 2014 um 11:13

Hallo Tim,

ich finde zurecht bekommst Du so viel Resonanz auf Deinen Artikel. In wenigen Sätzen einen solchen Sachverhalt so prägnant und klar darzulegen verdient auch nicht anderes als Anerkennung. Ausserdem ist das ein kontroverses Thema. Alleine dass Du den Gedanken hattest, die “Herde” würde dich in der Luft zerreißen, zeugt zudem von freiem Denken. So was mag ich gerne :-)

Henning Uhle Januar 25, 2014 um 23:46

…für alles andere gibt es… öhm… Plastikgeld.

Danke für die Erwähnung und den Link. Wie ich sehe, reden wir von ähnlichen Zielen, trotz dass die Themen so unterschiedlich sind.

Ich freue mich über diesen neuen Blog. Mach weiter so frisch!

Sascha Januar 26, 2014 um 11:10

Danke Dir. :-) Ich gebe mir Mühe. Ich glaube ausserdem, dass viele Blogger so denken, und kaum einer das sagt, weil man ja der Herde folgen muss.

Lass bitte Deine Meinung da!


Second

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