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Google Adsense – Starker Partner für die Website

by Sascha on 11. Januar 2014




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Google Adsense ist schon lange eines meiner Partnerprogramme. Auf nahezu allen Websites die ich betreibe ist auch Google Adsense integriert. Das liegt an der Einfachheit des Programms und natürlich an den guten Umsätzen. Zeitweise war das Programm von Google der Spitzenreiter bei den Verdiensten.

Über all die Jahre, die ich nun schon diverse Blogs betreibe, war ich Google Adsense immer treu. Egal auf welcher Website ich die Werbung integriert hatte, sie war immer umsatzstark. Kein Wunder also, dass sich hunderte Websites mit dem Thema beschäftigen und durch Optimierung und ständige Anpassung Verdienste im vierstelligen Bereich haben.

Was ist Google Adsense?

Adsense ist ein CPC-Programm von Google. CPC bedeutet Cost per Click. Google schaltet Werbeanzeigen in meinem Blog, und wenn es sich ergibt, dass ein Besucher auf eine solche Anzeige klickt, dann verdiene ich Geld damit. Den Besucher kostet das gar nichts.

Wie kann ich hier Geld verdienen?

Geld verdienen kann jeder mit Google Adsense, der eine eigene Website betreibt. Die vorhandene freie Fläche kann zur Werbefläche umfunktioniert werden und an Google “vermietet” werden. Google zahlt dabei keine feste Miete, sondern vergütet mir einen Teil der Einnahmen, die durch die Klicks entstehen. Die Funktionsweise ist sehr einfach.

Woher kommen die Anzeigen?

Damit ich Werbung auf Google machen kann, muss ich eine Anzeige über das Tool “Google Adwords” erstellen, und ein Budget festlegen. Anschließend erscheint die Anzeige auf Hunderten von passenden Webseiten und in der Google Suche. Pro Besucher, der über diese Anzeige auf meine Webseite kommt, zahle ich nun einen gewissen Betrag X an Google.

Wenn ich Betreiber der Website bin, dann vermittle ich solche Besucher. Google erhält dafür von dem, der die Werbung macht Geld. Das wird mit mir geteilt. So einfach ist das Geld verdienen mit Google Adsense. Der Nutzer (Surfer) zahlt nichts für seinen Klick. Kauft er aber bei dem, der die Anzeigen schaltet ein, hat sich die Anzeige schon gelohnt.

Die Anzeigen erstellen sich selber. Sie lesen die Informationen aus dem Content (Inhalt) und erstellen daraus die Ads (Anzeigen).

Google Adsense funktioniert also als Dreieck.

Es gibt jemanden, der Werbung schalten will um Besucher zu bekommen, und sein Produkt zu verkaufen. Er nutzt das Adwords Tool von Google um solche Anzeigen, auch ” ads ” genannt, zu erstellen.

Google bietet die Werbefläche an. Tausende von Websites. Dafür verlangt Google pro Besucher einen Betrag X. Damit Google so viel Werbefläche anbieten kann, sucht Google nach Partnern die Werbefläche frei haben.

Ich als Partner von Google, auch Publisher genannt. Stelle Google einen Teil meiner Webseiten als Werbefläche zur Verfügung. Dafür erhalte ich von Google, pro Besucher einen Betrag X, wenn dieser von meinem Blog auf die Website des Herstellers der Produkte gelangt.

Adwords ist das Gegenstück zu Adsense!

Die Anmeldung bei Google Adsense

Bei Adsense als Publisher angemeldet zu sein, ist kostenlos. Google Adsense liefert mir die Anzeigen (Ads) und ich muss nur ein Script auf meiner Webseite einbinden. Dieses Script liest den Text in meinem Blog aus, und liefert dann die Informationen an Google. Das Unternehmen liefert dann passende Werbung aus. Das alles geschieht vollautomatisch.

Damit ich aber Adsense Ads auf meinem Blog anzeigen lassen kann, muss ich bei Adsense angemeldet sein. Die Anmeldung ist einfach und verlangt auch nicht zu viele Informationen von mir, ist also schnell abgeschlossen. Die Anmeldung erfolgt in drei Schritten.

Adsense Registrierung – Schritt 1

Google AdsenseDer erste Schritt der Registrierung bei Google Adsense erfordert ein Google Konto. Google hat nahezu alle Services des Unternehmens zusammen gelegt. Mit einem einzigen Konto kannst Du auf nahezu alle Services von Google zugreifen.

Der erste Schritt ist also die Erstellung eines Google Kontos. Dazu wählst Du eine Email Adresse und ein Passwort.

Du hast auch die Möglichkeit ein „Webprotokoll“ zu aktivieren. Ich empfehle allerdings dieses Häkchen nicht zu setzen. Andernfalls werden die Suchergebnisse anhand des eigenen Surfverhaltens modifiziert, und als Website Betreiber sollte man das sehen, was die anderen Surfer auch sehen.

Nachdem das Captcha eingegeben wurde, bekommst Du eine eMail von Google mit einem Bestätigungslink. Ist dieser angeklickt, geht es zu Schritt 2.

Adsense Registrierung – Schritt 2

Google AdsenseAls nächstes möchte Google logischerweise etwas über die Webseite wissen. Wo soll der Gigant seine Werbung einblenden, um was geht es?

Bevor Du Dich also bei Adsense registrierst, sollte Deine Website Content aufbieten können, und bestenfalls schon eine Weile existieren. Was meist nicht funktioniert sind brandneue Affiliate Seiten, die weder Vertrauen ausstrahlen noch Besucher haben. Da wird Google schnell eine Ablehnung schicken.

Bei der Registrierung gibt es noch einige wichtige Hinweise, die man Lesen und auch bestätigen muss. Wenn das geschehen ist, geht es zum letzten Schritt.

Adsense Registrierung – Schritt 3

Google AdsenseUm die Anmeldung abzuschließen, verlangt Google eine Postadresse. Zudem kannst Du auswählen ob Du als Firma agierst, oder eine Privatperson bist.

Anschließend klickst Du auf „Antrag senden“ und wirst hoffentlich schnell frei geschaltet.

Nach der Freischaltung kannst Du damit beginnen, die verschiedenen Werbemittel von Adsense einzubauen.

Die Statistiken von Google Adsense

Google sammelt Daten sehr akribisch. Das ist direkt ersichtlich, wenn die eigenen Statistiken aufgerufen werden. In der Auswertung kann ich direkt sehen, welches Banner (Werbung, Ads) wie viel verdient hat.

Der Reiter Leistungsberichte zeigt genau, wie oft die Ads eingeblendet wurden, wie oft sie geklickt wurden, wie hoch die Seiten CTR ist (Click through Rate, Klick pro Einblendung) und wie hoch die durchschnittlichen Einnahmen pro Klick sind.

Die Adsense Einnahmen sind indes stark vom Thema der Webseite abhängig. Es gibt Themen, mit denen mehr verdient kann als mit anderen. In der Regel richtet sich das nach dem Umsatz des Unternehmens. Beispiel: Der Finanzmarkt ist hart umkämpft, es gibt hohe Provisionen, und dementsprechend viel muss ein Advertiser (Werbetreibender, Adwords) zahlen, damit seine Anzeigen geklickt werden. Als Publisher (Werbeanbieter, Websitebetreiber) verdiene ich dann natürlich mehr an diesem Klick.

Die Statistiken von Google Adsense sind meist selbsterklärend. Wenn Du Dich damit einige Minuten beschäftigst, dann hast Du das meiste schon gesehen und wartest nur noch auf steigende Zahlen.

Die Auszahlung von Google Adsense

Die Auszahlung von Google Adsense erfolgt in der Regel auf das Konto. Es kann pro Zahlungsempfänger nur ein einziges Adsense Konto erstellt werden. Auch eine Auszahlung per Scheck ist möglich.

Das hat in der Vergangenheit zu harscher Kritik geführt, weil viele Publisher aufgrund ungebührlichen Verhaltens gesperrt wurden. Eine Wiederaufnahme in Adsense ist zwar möglich, aber unwahrscheinlich. Google Adsense hat strenge Richtlinien, bei deren Missachtung es zum Ausschluss kommen kann. Es ging das Gerücht um, dass Google Adsense Publisher willkürlich sperrt, wenn diese die Auszahlungsgrenze erreicht hatten, um das Geld nicht zahlen zu müssen. Ich persönlich halte das für Humbug.

Google Adsense zahlt Geld mit Verzögerung aus. So muss man, wenn der Mindestbetrag erreicht ist, noch einen ganzen Monat warten, bis Google die Zahlung anweist. Bist Du aber einmal in dem Trott drin, dann ist das schnell vergessen.

Die Auszahlungsgrenze von Google Adsense liegt bei 70€. Erst wenn der Betrag überschritten wird, wird die Auszahlung vorgenommen. Ist der Betrag nicht erreicht, wird das Geld in den nächsten Monat übertragen.

Google Adsense versteuern

Ja, auch die Adsense Einnahmen müssen versteuert werden. Als Gewerbetreibender weißt Du sicherlich wie das funktioniert. Die Einnahmen gehören in die Steuererklärung. Da du Google Adsense aber keine Rechnungen schreiben kannst, reicht hier der Kontoauszug als Nachweis. Die Mehrwertsteuer wird von Google bereits abgeführt.

Wenn Du kein Gewerbe hast, kannst Du die Angaben in der Steuererklärung machen. Unter zusätzliche Einnahmen kannst Du die Summe auf das Jahr komplett zusammenrechnen und dann die Steuern abführen.

Einzelheiten kann Dir das Finanzamt besser erklären, oder aber auch Dein Steuerberater. Eventuell widme ich diesem Thema auch noch einen Artikel.

Google Adsense und der Datenschutz

Die Google Services senden Daten an die Google Server in die USA. Unter anderem auch die IP Adresse der Besucher, die sich in meinem, deinem und jedem anderen Blog bewegen. Die Datenschützer sehen IP Adressen als personenbezogene Daten an.

Als Betreiber einer Website müsste ich nach Auffassung der Datenschützer jeden Besucher „VOR“ dem Besuch meiner Website darauf hinweisen, dass Daten für Google erhoben werden, was natürlich aus Sicht der Usability der Tod einer Webseite ist.

Die rechtliche Lage ist indes nicht genau geklärt. Dazu habe ich ein Zitat einer Internetseite eingefügt (Quelle: s.u.)

Die Rechtslage hierzu ist aber weiterhin ungeklärt. So hat beispielsweise das Landgericht Berlin (Urteil vom 06.09.2007, Az. 23 S 3/07) entschieden, dass die Speicherung von IP-Adressen der Nutzer ohne Einwilligung unzulässig ist. Dagegen steht die Ansicht vieler Juristen und etwa des Amtsgerichts München (Urteil vom 30.09.2008, Az. 133 C 5677/08), die der Auffassung sind, dass zumindest dynamische IP-Adresse keinen personenbezogenen Daten sind. Diese IP-Adressen, so die Befürworter, können zwar einen Internetanschlussidentifizieren, nicht aber den Nutzer,der vor dem Rechner sitzt.

Solange die rechtliche Lage noch nicht geklärt ist, kann jeder guten Gewissens die Google Services einsetzen. Um sich aber von vorneherein zu schützen, empfehle ich den Einsatz von “asynchronen Scripten”. Diese können in jedem Google Service als AUswahl genutzt werden. Diese Scripte nutzen nur einen Teil der Ip Adresse.

Google Adsense – Erfahrungen und Fazit

Adsense ist einer meiner langjährigen Partner und ich bin sehr froh dabei. Nie hat mich dieses Programm enttäuscht. In einem Text, mobile Ads, Ads für Feeds, Youtube Ads und dergleichen Anzeigen mehr, haben mir immer vernünftiges Geld in die Kassen gespült. Mobile Ads werden in Zukunft noch attraktiver werden.

Ich kann Adsense nur wärmstens empfehlen. Die Anzeigen von Adsense machen Sinn, bereichern den Nutzer und zu guter Letzt verdient man damit wirklich gut.

Weblinks

  1. AdSense-Programmrichtlinien | Google Inc.
  2. Google AdSense für Einsteiger – die Anleitung | Winlocal.de
  3. Google Analytics: IP-Übertragung anonymisieren | perun.net
  4. Datenschutz: interessenbezogene Google-Werbung deaktivieren | perun.net
  5. Datenschutz: Rechtliche Risiken bei der Nutzung von Google Analytics und GoogleAdSense? | e-Recht24.de
  6. Wie werden Adsense Einnahmen richtig versteuert? | Blogverdiener.de

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