Effektives Affiliate Marketing mit praktischen Beispielen und vielen Tipps! Bisher wurden hier im Blog 22 Artikel geschrieben. Diese wurden 18 mal kommentiert!

Linkaufbau für Affiliate Seiten #2

by Sascha on 7. Januar 2014




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Linkaufbau für Affiliate Seiten wird gerade in 2014 ein heiß diskutiertes Thema. Sich vorab schon Gedanken zu machen, kann also nicht verkehrt sein. Im ersten Teil der Linkaufbau Serie habe ich schon die Anfänge des Linkaufbau ‘s für Affiliate Seiten geschildert.

Hier werden nun die restlichen Möglichkeiten besprochen. Wo können wir noch Links herbekommen und was werden diese Links wert sein? Lohnt sich der Aufbau überhaupt noch, oder ist es eher Zeit für eine andere Strategie? Ich hoffe die Fragen hier beantworten zu können.

Nach den Angaben der Linkmöglichkeiten möchte ich dann meine Backlinkstrategie offen legen, die ich für eines meiner Affiliate Projekte ausgedacht habe.

Linkaufbau für Affiliate Seiten

Links bewerten

In diesem Teil werde ich nicht versuchen Links zu bewerten, sondern einfach die restlichen potentiellen Linkgeber untersuchen. Natürlich immer mit der Suchmaschine im Nacken. Im letzten Teil habe ich schon gesagt, das schlechte Nachbarschaft die Immobilienpreise drückt. Oder den Wert eurer Seite, wenn ihr euch in solche Nachbarschaft begebt.

Was ist aber mit Seiten, die mich persönlich sehr interessieren? Wie kann Google mein menschliches Verhalten überhaupt bewerten? Was ich damit meine, erklärt sich gleich von selber.

Foren

Da ist schon ein Punkt, der sehr in die Diskussion geraten ist. In Foren sind wir alle angemeldet. Jeder hat zu seinem Lieblingsthema schon einmal ein Forum besucht. Gleichgesinnte treffen sich, diskutieren über den aktuellen Stand der Dinge.

Und jeder der dort diskutiert, darf sein Statement in Form einer Signatur hinterlassen. Was habe ich da nicht schon gelacht. Manche sind wirklich witzig, andere regen zum Nachdenken an. Viele enthalten einen Link zur eigenen Webseite. Und da haben sie ihm das Schrot aufs Fell gebrannt.

Signaturlinks

Natürlich kennt Google diese Signaturlinks. Zu tausenden haben die SEO´s mit ihren Tools die Foren vollgespamt. Bis irgendwann Google gesagt hat – „Nö, wir entwerten diese Links“ – und das Tabula Rasa hat begonnen. Für manche Seiten war das schon das jüngste Gericht.

Was aber ist falsch daran, seine eigene Webseite in der Signatur zu zeigen. Die Antwort ist einfach – Gar nichts! Aber das massenweise zuspammen mit ein oder zwei Sätzen, nur um den Link zu bekommen – das ist sowas von 2010. Absolut out, und ich denke in vielen Foren schon Tabu. Ich habe schon Foren gesehen, die Signatur Links ganz verbieten.

Links aus dem Beitrag

Hier wird es schon wieder viel interessanter. Links aus den Inhalten heraus werden von den Admins oft gar nicht freigegeben. Das macht sie spannend, denn damit gewinnen sie stark an Wert. Was nicht heißt, dass jetzt jeder in die Foren rennen soll, und posten muss was das Zeug hält.

Das Maß aller Dinge ist Mäßigung. Warum soll ich mich in eine Diskussion einmischen, zu der ich gar nichts, außer einem Link beitragen kann? Auch hier ist die Antwort wieder einfach: Sollst Du nicht. Lass es einfach. Wenn Du wirklich helfen kannst, wenn Du wirklich was zu sagen hast, dann schreibe und verlinke Deine Quelle. Andernfalls lass es einfach.

Foren sind nicht leicht zu bewerten. Viele können nutzen, müssen aber nicht. Ich empfehle sich an den Diskussionen zu beteiligen an denen man wirklich Spaß hat. Und auf keinen Fall sollte die Community dort genervt werden. Die Admins wissen was sie tun, und wir fliegen schneller raus, als uns lieb ist. Dennoch lohnt sich die Teilnahme an einem Forum ganz sicher.

Blogs

Blogs sind frei Mittel der Kommunikation. Ich kann, darf und soll über alles schreiben was mir am Herzen liegt. Das mittlerweile viele Blogs zu wahren Businessplattformen geworden sind – nun, was soll es.

Gerade in Blogs hat man schnell die Möglichkeit tolle Kontakte zu knüpfen, die man nur pflegen muss. Zu meiner Schande muss ich eingestehen, dass ich das bisher auch stark vernachlässigt habe. Nun ja, man lernt aus Fehlern, hoffe ich. Dann kann ich vielleicht bald wieder Gastbeiträge schreiben. Und damit zum Thema.

Gastbeiträge

Eine tolle Art sich selber und sein Wissen – oder gefährliches Halbwissen – der Leserschaft eines anderen Bloggers zu präsentieren. Ich kann einen fremden Blog dazu benutzen, mit meinem Getippe und Geschreibsel, die Leserschaft von mir zu begeistern. Das, und nichts anderes, sollte der Hintergedanke sein, wenn ein Gastbeitrag veröffentlicht wird.

Das ich dafür vielleicht einen Link auf mein eigenes Projekt bekomme ist eine tolle Sache, aber nicht zwingend erforderlich. In der Regel ist das dann aber eine wirklich faire Gegenleistung. Dann macht es gleich doppelt Spaß.

Wenn ich also einen Gastbeitrag schreiben möchte, dann mache ich das. Weil ich es will. Nicht weil ich es brauche. Wer mit diesem Gedanken an das Thema herangeht, wird sicherlich mit Handshake begrüßt.

Kommentare

Oh, das ist eines meiner Lieblingsthemen. Blog Spam. Ich hasse das. Selten habe ich einen Link freigeschaltet, und noch seltener hatte ich dabei ein gutes Gefühl. Ein Kommentator, der „Finanzierung“, „Krankenversicherung“ oder „Forex Profi“ heißt – ja, so was gibt es – sollte entweder seine Eltern verklagen, weil sie ihm einen solchen „Sch…“ Namen gegeben haben, oder in seinem richtigen Namen kommentieren.

Mittlerweile dürfte bei jedem durchgesickert sein, dass Google keinen großen Wert mehr auf Keywordverlinkungen legt. Stattdessen ist Natürlichkeit gefragt. Ich heiße eben nicht „Krankenversicherungsverglleich, Nachname Online“ sondern ich habe einen richtigen Namen.

Ein Kommentar in einem Blog zu hinterlassen, sollte auch und gerade den Autor Integer wirken lassen. Alles andere ist, sorry, Bullshit.

Trackbacks

Wenn ich einen anderen Blog verlinke, dann merkt er dass anhand eines Trackbacks. Nun ist es so, dass WordPress des Öfteren in einen technischen Hungerstreik tritt, und der Trackback beim gegenüber nicht ankommt.

Was für eine gequirlte „K…“ . Da mache ich mir die Mühe jemanden zu verlinken, komme von meinem hohen No-Follow Ross runter, und dann macht dieses mistige WordPress mir einen Strich durch die Rechnung. Also E-Mail Programm auf und dem Gegenüber erst Mal ne Mail schicken. Schließlich will ich meinen Trackback!

Aber so läuft das nicht. Wer will schon eine Mail von irgendeinem Blogger haben, der um Freigabe seiner Trackbacks bittet? Dann vermutlich in der Hitze des Gefechts noch in einem Ton, dass Admiral Ackbar die Kiemen platzen.

Da kann man auch ganz sachlich mal einen Kommentar in dem besagten Artikel hinterlassen und um Hilfe bitten. Denn selten ist es das „gegnerische“ WordPress, dass die Zugbrücke hochgezogen hat. Meist klemmt das Tor der eigenen Installation.

Blogs sind eine tolle Sache, wenn man es angeht wie ein Mensch. Ein Roboter, der versucht auf Gedeih und Verderb Links zu sammeln, Tore einrennt, mit der Tür ins Haus fällt und sich eigentlich nur noch zum kotzen benimmt – der fällt in den Burgraben. Und da warten die Haie. Lass es ruhig angehen und mit Freundlichkeit – Das ist der Weg zum Ziel!

Hoppla, jetzt habe ich mich bald selber in Rage geschrieben. Zum nächsten Punkt bitte.

RSS Verzeichnisse

RSS Verzeichnisse holen Dein Feed ab, sobald Du etwas neues veröffentlichst. In der Regel verlinken sie Deinen Beitrag und sorgen so für eine schnellere Indexierung. Das ist eine tolle Sache, wenn es da nicht eine Sache gäbe.

Die Badges. Nahezu jedes RSS Verzeichnis hat eigene Badges, mit denen man seine Zugehörigkeit zum Verzeichnis anzeigen kann. Auf vielen Blogs wurden diese Badges in die Footer eingebaut. Das muss man sich mal vorstellen. Du bekommst Links von diesem Verzeichnis. Meist drei oder vier gleichzeitig, ohne irgendeine Vererbung von Pagerank.

Das liegt daran, dass Dein Beitrag, wenn er dort ankommt, schon wieder von zig anderen an die hinterste Stelle ins Archiv verbannt wurde. Das Verzeichnis aber bekommt von Dir alles! Angenommen Du hast mit internen Links genau 20 Links, die von einer Seite Deines Blogs weglinken. Einer davon ist dieses Verzeichnis. Das bedeutet, das Verzeichnis bekommt ein zwanzigstel der kompletten Power Deiner Webseite.

Das hat in meinen Augen nichts mit geben und nehmen zu tun. Deswegen freue ich mich immer über Verzeichnisse, die keine Backlinkpflicht haben. Das ist ein Gewinn für mich, und ich kann diese Verzeichnisse ja trotzdem verlinken.

RSS Verzeichnisse sind in meinen Augen nur dann interessant, wenn es keine Pflicht ist, diese auch zu verlinken. Dann ist keine WIN.WIN Situation mehr hergestellt. Wenn ich das aber freiwillig machen kann, dann ist das OK.

Das soll im Übrigen nicht heißen, dass RSS Verzeichnisse, die einen Backlink verlangen schlecht sind. Das bedeutet nur, dass diese Art von Linkaufbau nichts für mich ist.

Blogverzeichnisse

Blogverzeichnisse sind eine hervorragende Methode die eigene Webseite noch bekannter zu machen. Nichts, dass ich erwarten würde, dass sich irgendjemand für einen Eintrag interessiert, wie schon im Titel des Artikels erwähnt geht es hier nur um den Link.

Ganz ähnlich einem Webkatalog kann man sich diese Verzeichnisse vorstellen. Nothing special, aber dennoch zu gebrauchen, zumal Google Blogs ja immer noch mag. Da diese Verzeichnisse in der Hauptsache in ihre eigenen Statistiken verliebt sind, haben die meisten keine Backlinkpflicht. Ein One-Way Backlink, der mit genügend Elan auch mal etwas wert sein kann.

Manche der Portale bieten tolle Statistiken, in denen man sich gut mit anderen Blogs messen kann. Das macht einen Heidenspaß, vor allem, wenn man wie ich, immer der Erste sein will. Mich spornen bessere Blogs an, besser zu werden – Neid hat da keinen Platz.

Keine Backlinkpflicht und kaum Abstrafungen von Google. Das kann man sich durchaus zu nutze machen. Viele dieser Portale bieten auch Statistiken an, was sehr motivierend sein kann. Kann ich guten Gewissens empfehlen.


Blogverzeichnisse sind eine tolle Alternative zu den üblichen Webkatalogen. Sie machen mehr Spaß, schalten schneller frei, und sind in der Regel auch nicht mit einem so furchtbar angestaubten Frontend ausgestattet. Manche Webkataloge wirken wie eine Bibliothek, in denen der alte Archivar schon tausend Jahre keine Besucher mehr hatte. Da haben die Blogverzeichnisse echt die Nase vorn.

Diskussion

Linkaufbau, gerade für Affiliate Seiten ist eine Kunst. Das steht außer Frage. Und ich würde nie behaupten ein Picasso zu sein. Eher der Junge, der mit Bleistiften eine Karikatur dessen zeichnen kann, was er im Fernsehen gesehen hat.

Und natürlich bleiben auch bei mir immer wieder Fragen offen. Linkaufbau muss kostenlos sein, und das bleibt er für mich auch. Mich würde deshalb interessieren, wie gehst Du da ran? Was stellst Du alles an, damit Deine Seiten ranken? Welche Tools nutzt Du?

Bitte verrate mir keine Geheimnisse. Es geht nicht darum, Dir Dein Wissen zu entlocken. Was Du teilen möchtest, teile, alles andere behalte für Dich. Ich werde im nächsten Artikel meine Backlinkstrategie für Affiliate Projekt I bekannt geben.

Welche kostenlosen Tools nutzt Du?

Wie generierst Du Backlinks?

Worauf achtest Du?

Kannst Du etwas empfehlen?

Wie immer hoffe ich auf rege Beteiligung und freue mich über jeden Kommentar. Vielen Dank für´s Lesen und durchhalten!

Lass bitte Deine Meinung da!


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