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Matt Cutts über Gastbeiträge – Linkabbau und Absturz der Beiträge

by Sascha on 21. Januar 2014




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Gastbeiträge zu Schreiben ist schon lange eine Möglichkeit, sich selber bekannt zu machen und den Einen oder Anderen Backlink zu bekommen. Das Schreiben eines Beitrags für andere Blogs ist recht einfach, wenn man sich in dem Thema auskennt, oder einfach etwas zu sagen hat, was in den anderen Blog passt.

Was ist das Resultat dieser Möglichkeit? Natürlich wurde die Möglichkeit über Gastartikel gute Links zu bekommen ausgenutzt. Hunderte SEO´s haben ihre Gastartikel untergebracht, und in der letzten Zeit wird auch das Spinning von Artikeln immer populärer um noch mehr Gastartikel „Unique“ auf anderen Blogs einstellen zu können.

Es wurden Anfragen geschrieben, von Agenturen, die sich auf das „Content Marketing“ spezialisiert haben. „Dürfen wir auf Ihrem hochwertigen Blog…“ und ähnliches hat den Bloggern Honig ums Maul geschmiert, Zucker in den A.sch geblasen, und nicht selten gab es auch eine hervorragende Vergütung für das Veröffentlichen von Texten, die einen Kunden der Agenturen in den Rankings unterstützen sollte.

Das Ende der Gastbeiträge

Sind wir ehrlich – Google lässt sich nicht verarschen. Wer tausende gespinnte Artikel Online stellt, als Gastartikel maskiert und doch irgendwie einzigartig, mit nur ein oder zwei Backlinks, der hatte lange Zeit gute Karten, das Ranking für sich positiv zu manipulieren. HATTE. Denn Google fährt erneut die Panzer auf. Unter Beschuss stehen die Gastartikel Spammer und es wird nicht lange dauern, bis eMails ankommen.

Emails, die wieder Zucker pusten, und eine schleimige Spur einlullender Worte enthalten, die mich darum bitten jetzt nicht mehr einzelne Links aus den Kommentaren, sondern gleich ganze Artikel zu entfernen, weil sie der Reputation des Kunden jetzt nicht mehr so zuträglich sind, wie sie es einmal waren. „Bitte, Bitte…“

Das mit Googles neuester Ansage die Blogger erneut in die Schusslinie geraten ist den diversen Agenturen natürlich völlig egal. Hauptsache der Kunde, der sich auf die Top Platzierungen verlässt ist wieder glücklich und lobt die Agentur in die rosaroten Wolken zurück, so dass neue Kunden nicht lange auf sich warten lassen.

Ich als Blogger möchte aber auch in Zukunft meinen Senf dazu geben. Auch in anderen Blogs. Mir doch völlig egal, was einzelne Agenturen davon halten. Aber der Tenor wird in eine andere Richtung laufen:

Wenn ich einen Artikel von Dir veröffentliche – leidet meine Reputation darunter?

Wird Google mich abstrafen, wenn da ein oder zwei Follow Links enthalten sind?

Genau zu diesen Fragen hat sich Google Mitarbeiter Matt Cutts geäußert. Natürlich wie immer im Video, die ich angefügt habe:



Der Gastblogvater, oder die Gastblogmutter muss sich jetzt also noch viel mehr Gedanken darum machen, wann und was geschrieben wird und wer da überhaupt eine Anfrage schickt. Das, meine lieben Leser, wird das Guest Blogging sicherlich arg einschränken.

Aber keine Sorge – Das hat nichts mit mir, Dir, oder einem anderen Blogger zu tun. Ich verliere nicht an Popularität, Du auch nicht – nur ist mein Blog für die meisten Agenturen weniger wert, weil deren Kunden sich jetzt keine Links mehr kaufen wollen. Als Blogger könne wir trotzdem untereinander die Artikel tauschen.

Trotzdem Gastartikel schreiben?

Aber natürlich. Nach allen bekannten Regeln der Gastbeiträge. In meinem Blog sind gespinnte Texte nicht veröffentlicht. Als Gastautor musst Du Dir schon Mühe geben, dass Beste abzuliefern, was Du schreiben kannst. So muss das auch sein, denn schließlich willst Du ja meine Leser für Deinen Blog begeistern!

Gastbeiträge zu schreiben ist wirklich nicht schwer. Es gilt nur diese paar kleinen Regeln zu beachten. Das kann jeder. Wer sie nicht kennt, bitteschön:

Schreibe 110% einzigartige Inhalte! Kopien unerwünscht! Gespinnt – Nö danke!

Schreibe vernünftig – Rechtschreibung und Grammatik, vernünftig aufgeteilt! Fehler passieren, aber Korrekturlesen kann jeder!

Schreibe nicht von Würmern, wenn der Blog sich mit Flugzeugen beschäftigt. Relevanz für die Leserschaft!

Der Artikel wird nur einmal veröffentlicht. Nur in einem Blog. Nirgendwo sonst! Stichwort: Exklusivität!

Kleine Regeln, leicht zu befolgen und der absolute Tod für schnelle Backlinks, die einfach zu bekommen sind. Gastartartikel müssen Dir den Schweiß auf die Stirn treiben, du musst Dir Gedanken machen, und aus Deiner Feder das absolut Beste holen, was sie hergibt. Mit anderen Worten: Du musst Top Artikel schreiben, womit auch hier wieder das „Content is King“ Gebot gilt.

Wie nun weiter?

Gastbeiträge verlieren für den Blogger nicht an Wert. Im Sinne von Verbreitung, Bekanntmachung und Einflussnahme auf die Community bleiben sie ein hervorragendes Werkzeug. Ich habe nach wie vor keine Scheu einen Gastartikel zu verfassen, und jemandem anzubieten.

Solange ich die kleinen Regeln einhalte, kann ich auch sicherlich erfolgreich einen anderen Blog bereichern. Der Hintergedanke sollte einer der eben genannten Gründe sein, auf keinen Fall bloße Suchmaschinenoptimierung. Das geht nämlich in der Regel schief, und die Arbeit, sofern das welche ist, ist für die Katz.

Beiträge von niedriger Qualität, die lediglich der Verstärkung anderer Projekte dienen, Spam Beiträge um das Kind beim Namen zu nennen, haben in Form von Gastbeiträgen keine Daseinsberechtigung.

Und weil das so ist, rate ich Dir dringend: Achte darauf, wer Dir einen Gastbeitrag anbietet, was geschrieben wurde, welche Links gesetzt wurden. Sei einfach ein klein wenig skeptischer. Und Du darfst auch nein sagen, selbst wenn Du den Artikel schon vorliegen und gelesen hast. Und nie vergessen: Tu nie etwas, was Du nicht vertreten kannst!

Weblinks

Matt Cutts Beitrag zu diesem Thema | Zum Blog des Google Mitarbeiters

{ 4 Kommentare… lies sie weiter unten oder Lass Deine Meinung da }

perfect-seo.de Januar 22, 2014 um 08:27

Hi ,
ich bin über Alex´s Blog hier hergekommen und möchte kurz einen Kommentar zu diesem Thema hinterlassen.
Ich hätte gar nicht gedacht das es noch so ein großes Problem ist mit dem gespinnten Content.
Ich selber würde nur in absoluter Ausnahme einen Artikel auf meinen Blogs veröffentlichen der nicht von mir bzw. von meinen Mitarbeitern verfasst worden ist.
Wenn es Google nur um den gespinnten Mist geht dann finde ich das dies endlich Zeit wurde.
Ich bin schon mal gespannt wann das bei uns ankommt.
Ich glaube aber auch das dies in Deutschland wohl nicht so das Problem ist. Ich kenne keinen der noch gespinnte Texte anderen als Gastbeitrag unterjubeln will.

Für mich persönlich ist dies auch positiv zu sehen. Ich betreibe eine kleine Textagentur und kann mit meinen Mitarbeitern immer richtige unique Content Texte liefern. Vielleicht wird dann auch noch mehr auf solche Dienstleistungen zurückgegriffen.
So wie ich sehe ist dies der erste Kommentar in diesem Blog.
ich hoffe mal das er auch online geht :-)

Grüße
Lothar

Sascha Januar 22, 2014 um 09:03

Hallo Lothar,
du hast Recht. Dein Kommentar ist der Erste und damit bricht endlich meine Sorge. Vielen Dank dafür! Ich dachte schon, alles was ich so von mir gebe ist uninteressant :-)

Ich persönlich halte gar nichts von gespinnten Texten, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass manche SEO´s diese nur allzu gerne einsetzen. In meinen anderen Blogs ist das schon fast an der Tagesordnung. Aber auch in den Social News, AVZ´s und was ich nicht noch wo kommen die zum Einsatz. Da ist das wie im Fernsehen – ständige Wiederholung des “einen” Inhalts.

Im Übrigen finde ich es schade, dass Du Gastartikeln so negativ gegenüber stehst. Ich denke, wenn man das vernünftig macht, ist da immer Spielraum. Wenn ich eine Anfrage bekomme, und der Text ist gut, warum nicht veröffentlichen?

Textagenturen mag ich sehr gerne, und ich würde auch für solche Agenturen schreiben, nur leider ist die Bezahlung bei den meisten unter aller Kanone. Da setzt man sich zwei oder drei Stunden für 10€ an einen Text. Und dann habe ich schon gut verdient. Da schreibe ich lieber für die eigenen Blogs :-)

LG
Sascha

Alex L Januar 22, 2014 um 19:52

Hi Sascha und Lothar, der Rest!
Ja, definitiv müssen sich die Gastautoren mehr bemühen, einen einzigartigen Content abzuliefern und alles andere wird einfach nicht akzeptiert. In den nächsten Tagen erscheint bei mir ein Gastartikel und da bin ich sehr gespannt, was die mir zusenden werden. Die Links werde ich noch doFollow belassen und erst wenn Google es offiziell macht, kann ich die Links auf noFollow setzen. Oder ist es schon in den Webmaster-Richtlinien niedergeschrieben worden, dass man ausgehende Links in den Gastartikeln mit einem noFollow-Attribut versehen muss??

Jedenfalls bleibt es abzuwarten, wie es sich dann das Ganze entwickeln wird.

Sascha Januar 23, 2014 um 08:09

Hi Alex,
ich glaube nicht, dass man irgend etwas muss. Es bleibt doch die eigene Entscheidung, und ich sehe keinen Grund darin, einen NoFollow kastrierten Link zu setzen. Wer sich Mühe gibt, einen guten Artikel schreibt, der darf auch belohnt werden. Indes sieht Google das glaube ich, ganz ähnlich.

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